Basisgruppe und Paten-System erleichtern den Start

In ihren ersten Tagen ist für die meisten Patienten in der Rhein-Jura Klinik vieles sehr fremd. Sie müssen sich nicht nur an ihre Therapie, sondern auch an die Umgebung gewöhnen. Um den Start zu erleichtern, hat die Rhein-Jura Klinik das Gruppen-Therapieangebot um eine Basisgruppe erweitert. Bei den Gesprächen werden allgemeine Prinzipien der therapeutischen Behandlung psychiatrischer Erkrankungen, die Informationsvermittlung über Symptome und deren Bewältigung, organisatorische Details der Therapie in der Rhein-Jura Klinik und Aspekte der Zielfindung thematisiert. Dabei kommen neue Patienten in den ersten zwei Wochen bei sechs Terminen miteinander in Kontakt und können voneinander lernen.

In dieser Anfangsphase der Behandlung wird in der Einzeltherapie neben einer sorgfältigen Diagnostik und Anamnese entsprechend der individuellen Ziele der Patienten die Auswahl für die passenden Therapien getroffen. Die Basisgruppen werden von störungsspezifischen psychologischen Gruppentherapien abgelöst, in denen die Patienten an der Erreichung ihrer gesteckten Ziele arbeiten.

Zur Therapie beispielsweise von Depressionen gibt es verschiedene Gruppen: eine kognitiv-verhaltenstherapeutische Depressionsgruppe, das interpersonelle Fertigkeitentraining, die achtsamkeitsbasiertekognitive Therapie (MBCT) zur Rückfallprophylaxe sowie das kognitiv-verhaltenstherapeutische Analysesystem der Psychotherapie (CBASP) für chronische Verläufe einer Depression.

Zu einem reibungslosen Start trägt auch das neue Paten-System in der Rhein-Jura Klinik bei: Personen, die schon längere Zeit im Hause sind, geben den neu angekommenen Patienten Informationen über die Alltagsgestaltung und Tipps zu Freizeitangeboten. In Zukunft soll jedem neuen Patienten ein Pate zur Seite stehen, der Sie oder Ihn in den ersten Tagen des Aufenthalts begleitet. Die bisher gewonnenen Erfahrungen dieses Angebots sind sehr positiv.