Rhein-Jura Klinik geht auf Wünsche des PKV-Verbandes ein

Transparent, übersichtlich und mit wenig Dokumentationsaufwand verbunden – so sollte die ab 1. Januar 2016 für die Rhein-Jura Klinik und die anderen Kliniken der Oberberggruppe geltende Abrechnungspauschale für alle Versicherten sein. Ein Preis, der alle Leistungen inkludiert, unabhängig vom Versichertenstatus als Privat- oder Beihilfepatient. Nach der ablehnenden Haltung durch den PKV-Bundesverband passt die Rhein-Jura Klinik den Abrechnungsmodus nun zum 1. Oktober 2016 an die Wünsche des Verbands an.

Die Mehrzahl der vom PKV-Bundesverband vertretenen privaten Krankenversicherungen verzeichneten in den letzten Jahren eine steigende Zahl von Basisversicherten und boten daher unterschiedliche Versicherungsprodukte mit differenzierten Leistungen (z.B. 1-, 2- oder 3-Bett-Zimmer-Versicherung) zu entsprechend gestaffelten Preiskategorien an. Bei der Pauschalversicherung, die in der Rhein-Jura Klinik seit Januar 2016 gilt, werden hingegen diese Differenzierungen nicht gemacht. Alle Patienten erhalten die gleichen Leistungen.

Das Vorgehen der Rhein-Jura Klinik ist zwar juristisch einwandfrei, dennoch können durch die ablehnende Haltung des PKV-Bundesverbandes und der Krankversicherungen zu erwartende Nachteile wie beispielsweise eine verzögerte Bearbeitung von Anträgen in der Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Somit hat sich die Geschäftsleitung der Rhein-Jura Klinik und der Oberberggruppe dazu entschlossen, wieder in allen Häusern das klassische Abrechnungsmodell von Basissatz, 1- und 2-Bett-Zimmer-Zuschlägen sowie wahlärztlicher Leistungen anzubieten. Die gesamte Oberberggruppe ist somit zurückgekehrt zum „gebräuchlichen Abrechnungsmodus“ für Privat- und Beihilfeversicherte.

Details hierzu finden Sie für die Private Krankenversicherung und für Beihilfeberechtige unter diesem Link.