Rhein-Jura Klinik freut sich über die Habilitation des Ärztlichen Direktors

Wissenschaftliche Vernetzung dank der Kooperation mit dem Universitätsklinikum Freiburg.Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne hat am 09.01.2018 seine Habilitation erfolgreich abgeschlossen und die Lehrerlaubnis „venia legendi“ für das Fach Psychiatrie und Psychotherapie erhalten.

Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne

So wird nun die Tradition der wissenschaftlichen Vernetzung der Rhein-Jura Klinik, die sich auch in der Kooperation mit dem Universitätsklinikum Freiburg wiederspiegelt, durch seine Person fortgesetzt. Dank der wissenschaftlichen Vernetzung mit renommierten Vorreitern der medizinischen Forschung setzt die Rhein-Jura Klinik die neuesten Therapiekonzepte in die tägliche Praxis um. Die Patienten profitieren dadurch von innovativen Behandlungen, die von internationalen Experten entwickelt und von den wissenschaftlichen Fachgesellschaften empfohlen werden. In seiner Habilitationsschrift beschäftige sich Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne mit Forschungsschwerpunkten der psychopathologischen und versorgungsrelevanten Aspekten der Tabakabhängigkeit. Sie wurde von Prof. Dr. med. Mathias Berger, em. Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg betreut.

In seinem Vortrag vor der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg stellte PD Dr. Jähne die Erkenntnisse zum pathologischen Internetgebrauch und zur Onlineabhängikeit vor, die zunehmend in den Fokus der gesellschaftlichen Wahrnehmung gerückt sind.

Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne ist seit August 2015 Ärztlicher Direktor der Rhein-Jura-Klinik. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie u. a. zertifizierter Therapeut für kognitive Verhaltenstherapie (CBT), Schematherapie (SFT), motivierende Gesprächsführung und alkoholismusspezifische Psychotherapie (ASP). Wissenschaftlich hat sich PD Dr. Jähne mit Fragen der Versorgungs- und Psychotherapieforschung der Alkohol- und Tabakabhängigkeit beschäftigt und den Stellenwert von Schlafstörungen in der Suchtmedizin analysiert. Seine klinischen Schwerpunkte sind die motivationale und psychotherapeutische Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen, die pharmakologische Therapie affektiver Erkrankungen und die Behandlung chronischer Depressionen, Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen mit den Verfahren der sogenannten 3. Welle der Verhaltenstherapie (DBT, Schematherapie, CBASP).

Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne ist darüber hinaus Coach/Supervisor und 1. Vorsitzender der Deutschsprachigen Gesellschaft für Motivierende Gesprächsführung. Er übt eine intensive Dozententätigkeit an ärztlichen und psychologischen Weiterbildungsinstituten aus und ist Mitorganisator der Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Suchtmedizin an der Ärztekammer Freiburg. Er war Mitglied der Leitlinienkommission, Autor und Redakteur der S3-Leitlinie "Screening, Diagnostik und Behandlung des schädlichen und abhängigen Tabakkonsums", sowie Autor zahlreicher Fachpublikationen und Bücher.