Frühinterventionsprogramm der Rhein-Jura Klinik vermeidet Chronifizierung stressbedingter psychischer Erkrankungen

Ein nichtbehandeltes stressbedingtes Burnout kann zu einer Depression oder anderen psychischen oder körperlichen Erkrankungen und schließlich zur Chronifizierung führen.  Deswegen hat die Rhein-Jura Klinik   in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Beirat, Dr. Prof. Martin Bohus vom Zentralinstitut seelische Gesundheit Mannheim, das  Präventionsprogramm "Lebe Balance" in das Therapieprogramm der Rhein-Jura Klinik eingebaut. Damit soll vor allen Dingen einer Chronifizierung stressbedingter psychischer Erkrankungen entgegen gewirkt werden, die Folge von Überforderungs- und Arbeitsüberlastungen sind. 

Zu den Behandlungsmodulen des Rhein-Jura Klinik Frühinterventionsprogramms gehören u.a.: 

  • ärztliche Aufnahme
  • intensive psychiatrisch-psychotherapeutische Diagnostik durch erfahrene Spezialisten
  • psychologische Anamnese
  • 3 x wöchentlich psychotherapeutische Einzeltermine
  • 2 x wöchentlich strukturierte, themenbezogene Gruppentermine zur Stressbewältigung und Selbstfürsorge sowie Problemlöse- und Kommunikationstraining und vieles mehr.

In einem 5-wöchigen Basis-Aufenthalt erarbeiten Therapeuten und Ärzte gemeinsam mit den Betroffenen Einstellungs-, Verhaltens- und Lebensstiländerungen, die später im Alltag umgesetzt werden, um eine Chronifizierung zu vermeiden.

In einer Evaluation von 2 000 Teilnehmern konnte das Programm "Lebe Balance" von Prof. Bohus und Mitarbeitern bereits als effektiv bewiesen werden. Es wurden signifikante Verbesserungen in der Psychopathologie und der Lebenszufriedenheit erreicht. Typische Symptome wie Ängstlichkeit, Depressivität, Gedankenkreisen oder Instabilität haben sich deutlich verringert.

Weitere Informationen zum Frühinterventionsprogramm finden Sie hier und in unserem Blog.