Fallkonferenz: Therapieschulen im Dialog [3 CME]

Mi, 22.02.2017 16:30 - 19:00 Referent: Dr. Martin Neher, Freiburger Ausbildungsinstitut für Psychotherapie Im Forum der Rhein-Jura Klinik in Bad Säckingen

Lernen aus verschiedenen Blickwinkeln

Dr. Johannes Picht, psychoanalytisches Seminar Freiburg

Dipl.-Psych. Thomas Bay, Freiburger Familientherapeutischer Arbeitskreis

Einen konkreten Behandlungsfall aus der Perspektive mehrerer Therapieschulen im Sinne einer Fallkonzeption zu beleuchten, die jeder der Referenten aus seiner Sicht vorstellen würde, also eine Art Fallkonferenz, Debatte oder wie immer Sie es nennen mögen. Aus meiner Intervisionsgruppe, in der ich der einzige Verhaltenstherapeut bin, weiß ich, wie fruchtbar der schulenübergreifende Diskurs ist und wie viel Einigkeit in der Definition, worum es psychotherapeutisch geht, oft besteht – selbst wenn sich die konkreten Zielformulierungen und Interventionen im Einzelfall doch sehr unterscheiden mögen. Es ist hier nicht darum zu tun, explizit das Unterscheidende, Trennende oder Verbindende der Therapieschulen herauszuarbeiten oder die Ansätze in ihrer Angemessenheit gegeneinander abzuwägen oder gar auszuspielen; vielmehr sollen die konkreten Vorstellungen und Ansätze von ausgewiesenen Experten aus ihrer jeweiligen Blickrichtung in den Fokus rücken. Auch Erfahrungen mit ähnlichen Fällen und Anekdotisches wären sehr willkommen. Unsere Klinik ist kognitiv-verhaltenstherapeutisch geprägt und hier insbesondere auch von den Verfahren der sogenannten dritten Welle der Verhaltenstherapie (dialektisch-behaviorale Therapie; Acceptance-and-Commitment-Therapy; Mindfulness Based Cognitive Therapy; Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy); aber über das CBASP für chronisch depressive Patientinnen und Patienten integrieren wir psychodynamische Elemente, und wir tun das hinsichtlich systemischer Therapie mit einer lösungsorientierten Psychotherapie-Gruppe. Und entsprechend, um in diesen Berührungspunkten zu bleiben, schreibe ich Sie an, um freundlich anzufragen, ob Sie bereit wären, sich aus der Perspektive „Ihrer“ Therapieschule hieran zu beteiligen.

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