Emotionsregulationstraining

Emotionen sind wichtige Kommunikationsmethoden zwischen Menschen. Sie können uns unter anderem nonverbale Botschaften über den anderen vermitteln. Darüber hinaus geben sie uns oft Signale, wie wir selbst eine bestimmte Situation einschätzen. Beispielsweise ist Angst oft ein Warnsignal vor einer gefährlichen Situationen.

Entsprechend der Tatsache, dass es viele unterschiedliche Menschen gibt, nehmen Menschen in unterschiedlichen Situationen ihre Emotionen sehr individuell wahr oder und können unterschiedlich gut damit umgehen.

Für viele Patienten ist der Umgang mit unangenehmen Situationen schwierig, da die damit verbundenen Emotionen sehr stark und intensiv sind. Ziel des Emotionsregulationstraining ist es daher in der Erarbeitung von Ursache, Wirkung und Konsequenz seine eigenen Gefühle wahrnehmen zu lernen, ihre Bedeutung einzuschätzen, ihre Ortschaft über sich selbst und die Umwelt zu verstehen und dann entsprechend handeln zu können. Hier helfen oft Techniken aus dem Achtsamkeitstraining, um der ersten impulsiven Reaktion zu widerstehen.

Es muss gegebenenfalls auch, wie beispielsweise bei der Aspergerstörung, erlernt werden, welche Botschaft das Gegenüber mit seinen Gefühlen aussendet oder aussenden möchte. In einem solchen psychotherapeutischen Lernprozess wird ein erfahrungsgeleitetes Lernen unter fundierter Anleitung in Gang gebracht und begleitet. Elemente finden sich in vielen verschiedenen Psychotherapieformen wie bei der DBT oder der CBASP.

Techniken aus dem Achtsamkeitstraining helfen beim Emotionsregulationstraining, um der ersten impulsiven Reaktion zu widerstehen.