Burn-out / Burnout

Unter Burnout versteht man die Erschöpfung der seelischen und körperlichen Reserven. Viele Burnout Betroffene berichten von einem Gefühl des Ausgebranntseins, Innerer Leere und Distanz bzw. Entfremdung zu ihrer Arbeit. Burnout tritt besonders häufig bei helfenden Berufsgruppen wie Lehrern, Polizisten und Angehörigen der Gesundheitsberufe auf. Aber auch viele andere Dienstleistungsberufe, Positionen im mittleren und oberen Management sind durch ihre scheinbare Unbewältigbarkeit der Aufgaben, ihr hohes Maß an Verantwortung bei gleichzeitig sehr stark eingeschränkten Gestaltungsspielraum als Burnout gefährdet anzusehen.

Folge dieses Burnout-Syndroms sind dann oft Depressionen, die, wenn sie nicht behandelt werden, die Alltagsfähigkeit, Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität des Betroffenen und seines Umfeldes sehr stark beeinträchtigen können. In vielen Fällen erleben und bezeichnen dann die Betroffenen die Symptome der Depression als „Burnout“, obwohl mit der Depression bereits eine Folgeerkrankung des Burnout-Phänomens aufgetreten ist. Darum sollte Burn-out als ernstzunehmendes Symptom interpretiert werden, das am besten mit innerbetrieblichen Burnout-Präventionsprogrammen vermieden werden kann. Vor allem die Folgeerkrankung Depression stellt ein behandlungsbedürftiges Krankheitsbild dar, bei dem in vielen Fällen auch eine frühzeitige ärztliche Hilfe nötig ist.