Posttraumatische Belastungsstörungen

Personen, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden («post-traumatic stress disorder», PTSD), haben ein Ereignis überstanden, welches ihr Leben oder ihre körperliche Integrität bedrohte. Häufig rufen solche Erlebnisse kurzfristig heftige emotionale Reaktionen hervor wie z.B. Angst, Hilflosigkeit oder Grauen. Auslöser von PTSD können sein:

  • Schwere Unfälle
  • Terrorismus und Entführungen
  • Körperliche u. sexuelle Gewalt
  • Folter
  • Naturkatastrophen
  • Technische Katastrophen
  • Kriegerische Ereignisse

Typische Symptome sind: Wiedererleben (Flashbacks, Angstträume, ständige Erinnerung), Vermeiden von Orten, Situationen und Gedanken, die an das Trauma erinnern, eingeschränkte Gefühle sowie allgemeine Stress-Symptome.

Wenn diese länger als einen Monat andauern, kann die Diagnose einer PTSD gestellt werden. Eine Posttraumatische Belastungsstörung kann in jedem Alter auftreten. Die Therapie wird an die individuelle Situation der Patientin oder des Patienten angepasst (Psychotherpaie / Pharmakotherapie).

Interview mit Dr. med. Andreas Jähne

Lebenszeitprävalenz

Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens eine Posttraumatische Belastungsstörung zu entwickeln, liegt weltweit bei etwa 8%.

Flashbacks
Flashbacks sind typische Symptome einer PTSD.