Akutaufnahme und Beratung

panikstörungen bei lehrern

Angst- und Panikstörungen bei Lehrern

Wenn der Schulalltag krank macht

wenn schule krank macht

Früher hat mir der bloße Gedanke, morgens wieder in die Schule zu müssen, den Hals zugeschnürt. Ich litt unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen und fühlte mich wahnsinnig gestresst. Die Konfrontationen mit den Eltern, der Ärger in den überfüllten Klassen, der Druck von Eltern und Vorgesetzten – es war einfach alles zu viel. In der Rhein-Jura Klinik habe ich erfahren, dass sich hinter meinen Symptomen eine Angst- und Panikstörung versteckte. In einer Therapie habe ich gelernt, mit meinen Ängsten umzugehen. Jetzt gehe ich wieder gerne zur Arbeit, ich kann mit Stresssituationen viel besser umgehen und bin wieder glücklich. Markus B.
Patient der Rhein- Jura Klinik

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Lehrer sind überdurchschnittlich häufig von psychiatrischen Erkrankungen betroffen

Nur jeder zehnte Lehrer hält bis zur Rente durch. Der Rest davon scheidet vorher aus dem Beruf aus. Die Hälfte wegen psychosomatischer und psychiatrischer Erkrankungen. Perfektionismus, ein hohes Bedürfnis nach Anerkennung und ein starker Leistungsdruck können Lehrer in die Verzweiflung treiben. Sie müssen enormen Anforderungen gerecht werden: veränderte Klassengrößen, unterschiedliche Sprachniveaus der Schüler und verschiedene Ansprüche seitens Eltern und Vorgesetzten. Das verursacht Stress – einer der Risikofaktoren für psychische Erkrankungen. Die Symptome reichen von körperlicher Verspannung über Schmerzen bis hin zu Schlafstörungen. 

Auslöser

  1. Individuelle Erziehungs- und Lernerfahrungen, eigener Perfektionismus
  2. Ungeklärte Konflikte mit Schülern, Eltern, Kollegen oder Vorgesetzten
  3. Starker Leistungsdruck, wenig bis keine Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzten
Aufnahmearzt  der Rhein-Jura Klinik & Leitung Neuropsychiatrie

„Meist erkranken besonders engagierte Lehrer unter psychischen Störungen. Die Ursachen sind vielfältig: der Wille, alles perfekt zu machen, ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung und die fehlende Fähigkeit, berufliche Probleme mit Abstand zu betrachten. Dass sich hinter vermeintlichen Stresssymptomen eine Angst- und Panikstörung verbergen kann, wissen die wenigsten von ihnen.“ Dr. med. Rolf Peters
Leitender Facharzt & Aufnahmearzt

Unerkannte Angst- und Panikstörung

Vielen Lehrern ist nicht bewusst, dass sich hinter körperlichen Symptomen, Schmerzen oder Schlafstörungen eine Angst- und Panikstörung verbergen kann. „Angststörung“ ist ein Sammelbegriff für psychische Störungen, die mit Angst verbunden sind. Angststörungen zählen weltweit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie können unbehandelt chronisch verlaufen und treten nicht selten in Kombination mit anderen Erkrankungen wie Depression, Suchterkrankungen (Alkohol, Medikamente, Drogen) oder somatoforme Störungen (körperliche Symptome) auf. 

Eine Therapie in den Schulferien

Um eine Angst- oder Panikstörung zu diagnostizieren, wird in der Rhein-Jura Klinik zuerst ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch geführt. Der Arzt stellt die aktuelle Symptomatik, die Entstehung und den Verlauf der Ängste fest, welche dem betroffenen Lehrer bisher vielleicht gar nicht als solche bewusst waren. Er findet außerdem heraus, ob die Angst das maßgebliche Problem ist oder ob sie im Rahmen einer anderen Erkrankung auftritt. Die Erfolgsaussichten einer Therapie von Angst- und Panikstörungen sind gut. Je früher der betroffene Lehrer sich Hilfe sucht, desto besser kann er behandelt werden.

Viele Lehrer nutzen die Ferien für eine Therapie in Bad Säckingen. Bei uns lernen die betroffenen Lehrer Strategien zur Prävention und Linderung der psychischen Belastung.

Tag der seelischen gesundheit

    Wohlfühlen statt Krankenhausatmosphäre

  • Einzeltherapiestunden & Gruppenarbeit
  • Fachspezifische Ergo-, Sport- & Musiktherapien
  • Umfangreiches Sportprogramm
  • Bewegungs- und Entspannungsübungen

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Kombination verschiedener Therapieansätze

Die Erfolgsaussichten einer Therapie von Angst- und Panikstörungen sind gut, auch wenn die Symptome schon länger bestehen. Je früher der Betroffene sich Hilfe sucht, desto besser kann er behandelt werden. In den meisten Fällen reicht eine alleinige Psychotherapie aus. Bei stärker ausgeprägten Formen von Angst oder Panik wird oft eine Kombination verschiedener Therapieansätze angewendet. 

Gute Erfolgsaussichten mit modularer Therapie

  • Psychotherapie
  • Medikamentöse Behandlung
  • Kreativtherapien
  • Bewegungs- und Entspannungsübungen

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Sport und individuelles Bewegungstraining

Viele psychische Erkrankungen gehen mit innerer Leere und Antriebslosigkeit einher. Mit einem gezielten, individuellen Bewegungstraining können die betroffenen Lehrer schneller wieder das Gefühl bekommen, durch ihr Handeln etwas bewirken zu können.

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