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Stationäre CBASP-Therapie gegen die chronische Depression

Ihre Patienten: In der Rhein-Jura Klinik in besten Händen

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Patientin mit chronischer Depression wurde erfolgreich behandelt

Irgendwann war ich nur noch am Ende. Ich hatte schon mehrere Therapien hinter mir und verschiedene Medikamente ausprobiert. Mein letzter Therapeut hat mir die Rhein-Jura Klinik empfohlen, weil die dort eine ziemlich neue erfolgversprechende Behandlung anbieten. In meiner Verzweiflung habe ich natürlich sofort nach diesem Strohhalm gegriffen – zum Glück. Die drei Monate in der Klinik waren zwar ganz schön anstrengend, aber seit meinem Aufenthalt komme ich schon viel besser zurecht. Und ich kann sagen: Es geht von Tag zu Tag ein Stückchen aufwärts. Sybille P.
Patientin der Rhein-Jura Klinik

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Herzlich Willkommen in der Rhein-Jura Klinik!

Die Rhein-Jura Klinik im badischen Kurort Bad Säckingen ist ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Innerhalb unseres umfassenden Behandlungsangebots für seelische Störungen und psychische Erkrankungen sind wir auf die Therapie von Depressionen spezialisiert. Ihre Patienten mit einer chronischen Depression profitieren da-bei besonders vom innovativen und hocheffizienten CBASP-Verfahren („Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy“), das wir bei Bedarf mit individuellen biologischen Behandlungskonzepten unterstützen. 

Patienten werden mit individueller Therapie behandelt Patienten werden mit individueller Therapie behandelt

Chronisch depressive Menschen brauchen individuell kombinierte Psychotherapien 

Das innovative CBASP-Verfahren wurde vom amerikanischen Psychologen James McCullough an der Virginia Commonwealth University in Richmond bereits in den 1970er Jahren entwickelt. Hinter diesem etwas sperrigen Begriff („Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy” = „kognitiv-verhaltenstherapeutisch-analytisches Psychotherapie-System“) verbirgt sich eine der interessantesten Entwicklungen der kognitiven Verhaltenstherapie der letzten Jahre: Denn dieses Verfahren vereint in innovativer Weise gleich mehrere Strategien und setzt direkt an der spezifischen Psychopathologie der Betroffenen an. James McCollough versteht darunter „präoperatorisches Denken und eine Entkoppelung der Wahrnehmung des Betroffenen von seiner Umwelt.“

In den USA wird der CBASP-Therapie aufgrund ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit schon seit längerem große Bedeutung bei der Behandlung chronisch depressiver Patienten zugeschrieben. Auch im deutschsprachigen Raum gewinnt diese spezifische integrative Therapie jetzt zunehmend an Aufmerksamkeit. Ein praktischer Leitfaden für Ärzte und Psychotherapeuten liegt erst seit wenigen Jahren vor. Die aktuellen Ergebnisse klinischer Studien zeigen deutlich, dass die anspruchsvolle individuelle CBASP-Therapie zur Behandlung einer chronisch verlaufenden Depression der herkömmlichen unterstützenden Psychotherapie überlegen ist.

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Die Schwerpunkte der CBASP-Therapie 

Anhand der Situationsanalyse lernt der Patient eine kausale Beziehung zwischen seinen Verhaltens- und Denkmustern und den jeweiligen Konsequenzen herzustellen. Die interpersonellen Strategien ermöglichen eine auf die Bedürfnisse chronisch Depressiver adaptierte Rolle des Therapeuten: Dazu gehört, dem Patienten zu helfen, zwischen altvertrauten dysfunktionalen Beziehungsmustern und dem Verhalten des Therapeuten oder anderer Personen zu unterscheiden. Darüber hinaus wird der Therapeut angeleitet, sich in einer bewussten Weise auch persönlich beim Patienten einzubringen, damit der Patient seine eigene destruktive Entwicklungsgeschichte erkennen und revidieren kann. So kann der Patient im Verlauf der Therapie individuelle Coping-Strategien entwickeln, um auf seine positiven und negativen Wahrnehmungen in seiner Umwelt zukünftig richtig zu reagieren. Seine psychosoziale Funktion, mentale Stabilität und soziale Integration werden so verbessert. Seine Resilienz gegen Krisensituationen wird gestärkt, damit er in seinem Alltag zwischenmenschliche Beziehungen zukünftig erfolgreicher gestalten kann. 

Als Therapieziele definiert McCollough

  1. das Erkennen der Konsequenzen des eigenen Verhaltens
  2. den Erwerb von authentischer Empathie
  3. das Erlernen von Bewältigungsstrategien und Fertigkeiten, soziale Probleme zu lösen
  4. den interpersonellen Heilungsprozess bezüglich früherer Traumata

Wie sich das CBASP-Verfahren von bisherigen Therapiekonzepten bei chronischen Depressionen unterscheidet

  1. Es ist das einzige Psychotherapieprogramm, das spezifisch für die Behandlung chronischer Depressionen entwickelt wurde
  2. Zum Stillstand gekommene Reifungsprozesse werden als ursächliche Basis für chronische Depressionen angesehen.
  3. Das CBASP beschreibt die Depression in Form einer „Person x Umwelt“-Perspektive und leitet die Patienten dazu an, zu berücksichtigen, was sie bei anderen auslösen.
  4. Zu den Behandlungszielen gehört die Förderung der Fähigkeit, formale Operationen zur Lösung sozialer Probleme einzusetzen und sich in zwischenmenschlichen Beziehungen empathisch aufgeschlossen zu verhalten.
  5. Therapeuten werden ermutigt, sich auf ihre Patienten in einer kontrollierten Weise persönlich einzulassen, um damit deren Verhalten zu modifizieren und zu beeinflussen.
  6. Übertragungsthemen werden konzeptualisiert, indem die Technik einer Hypothesengenerierung verfolgt wird und die Übertragungsprozesse während des Therapieprozesses proaktiv hinterfragt werden.
  7. Eine Therapietechnik, die Situationsanalyse, dient dazu, die Psychopathologie des Patienten innerhalb der Therapiesitzung deutlicher hervortreten zu lassen, um dann gezielt daran zu arbeiten.
  8. Negative Verstärkungsmethoden werden als wesentliche Motivationsstrategie genutzt, um Verhaltensänderungen zu ermöglichen.
Frau nach chronischer Depression in beruflicher Wiedereingliederung

In unserer Rhein-Jura Klinik können wir den Recovery-Prozess unserer Patienten zusätzlich mit weiteren individuellen biologischen Therapieverfahren begleiten:

  • pharmakologischer Behandlung, streng an antidepressiver Wirkung bei gleichzeitiger Vermeidung von Nebenwirkungen orientiert
  • Wach- und Lichttherapien, vor allem in dunklen Jahreszeiten
  • physikalische Stimulationsverfahren in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Freiburg
  • außerdem spezielle Fachtherapien (Ergo- und Musiktherapie, Kreativ- und Körpertherapie, Achtsamkeitstherapie – zum Beispiel „Genuss-Training“) die das CBASP-Verfahren ebenfalls unterstützen
  • durch Kooperation mit dem Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim und unserem wissenschaftlichen Beirat immer auf dem neuesten Stand der Forschung 

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Sport begünstigt die positive Entwicklung der Therapie Sport begünstigt die positive Entwicklung der Therapie

Warum Fitnesstraining für Ihre Patienten unverzichtbar ist

Sport, auf jeden Fall aber regelmäßige Bewegung, senken nachweislich das Risiko von Depressionen, stärken die Resilient und verringern die Gefahr für Ihren Patienten, nach einer erfolgreichen stationären Therapie wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Zu allen Behandlungsangeboten der Rhein-Jura Klinik gehört deshalb eine begleitende individuelle Sport- und Bewegungstherapie, zu der wir Ihren Patienten motivieren möchten. Unser An-gebot erstreckt sich von „indoor“ bis „outdoor“; von Volleyball, Slackline, Aroha-Fitnesstraining sowie Bogenschießen in der klinikeigenen Sporthalle bis hin zu Walking, Wandern, Jogging oder Fahrradfahren in der heilsamen Natur des Südschwarzwaldes. Unser Schwimmbad – es befindet sich ebenfalls im Haus – ermöglicht auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine sanfte Aktivierung ihres Bewegungsapparates.

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Dr. Sonja Wahl - Leitende Psychologin und Psychotherapeutin in der Rhein-Jura Klinik

Wir wenden das innovative CBASP-Verfahren in unserer Rhein-Jura Klinik seit einiger Zeit mit zunehmendem Erfolg an. Von den meisten unserer chronisch depressiven Patienten er-halten wir positive Rückmeldungen. Das bestärkt unser qualifiziertes Therapeuten-Team darin, die Behandlungsmöglichkeiten dieser speziellen Form der Depression auch in anderen Fachzentren innerhalb der Oberberggruppe weiter auszubauen. Dr. Sonja Wahl
Leitende Psychologin und Psychotherapeutin, Rhein-Jura Klinik

Kooperation und Informationsaustausch: Der kollegiale Dialog soll den Therapieerfolg Ihres Patienten unterstützen

Wir glauben an die positive Wechselwirkung von menschlicher Verbundenheit und evidenzbasierten Behandlungskonzepten. Zum Wohle Ihres Patienten möchten wir deshalb mit Ihnen zusammenarbeiten, um an bereits bestehende Therapieinhalte anzuknüpfen und ihm so einen schnelleren Einstieg in die stationäre Psychotherapie zu ermöglichen. Eine erfolgreiche Behandlung gelingt am besten im Team. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein kollegialer Dialog die Chancen Ihres Patienten auf einen nachhaltigen Behandlungserfolg signifikant erhöht. Auch nach einer abgeschlossenen stationären Therapie sollten wir daher gemeinsam die mentale Stabilisierung Ihres Patienten sicherstellen. 

Wenn für Ihren Patienten schnelle Hilfe erforderlich ist, darf es keine bürokratischen Hürden geben

  • Eine Akutaufnahme Ihres Patienten in der Rhein-Jura Klinik auf der Grundlage des § 107(1) SGB V ist jederzeit möglich
  • Wir klären für Sie die Kostenübernahme und erledigen die gesamte Administration
  • Sie können uns die Eingangsdiagnostik und Behandlungsplanung erleichtern, indem Sie uns die bisherigen Untersuchungsbefunde und Behandlungsunterlagen Ihres Patienten zur Verfügung stellen
  • So wie den stationären Aufenthalt, können wir auch die ambulante Nachbetreuung Ihres Patienten gemeinsam mit Ihnen planen und organisieren
  • Im Falle, dass Sie die Nachsorge nicht übernehmen können, steht allen Patienten der Rhein-Jura Klinik hierfür das überregionale Netzwerk der Oberberg City-Center zur Verfügung. Diese Angebote zur ambulanten Nachsorge werden ständig erweitert
  • Ihr Patient kann sich nach seiner stationären Therapie bei uns in jedem Fall einer der „Oberberggruppen“ anzuschließen. In diesen Gruppen unterstützen sich ehemalige Patienten im Alltag gegenseitig

Wie Sie uns rund um die Uhr erreichen können:

Unser Akut-Telefon (+ 49 (0)7761 5600-0) ist 24 Stunden täglich besetzt.

Den ärztlichen Leiter der Neuropsychiatrie und Aufnahmearzt Dr. med. Rolf Peters erreichen Sie unter der Durchwahl +49 (0)7761 5600-830 oder per Mail (aufnahmearzt@Rhein-Jura Klinik.de) Selbstverständlich können Sie aber auch unser Kontaktformular nutzen.

Wir freuen uns auf die kollegiale Zusammenarbeit mit Ihnen.

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