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Die große Schwermut – Wie man Depressionen erkennt und wirksam behandelt

Individuell, evidenzbasiert und menschlich: Die Oberberg Fachklinik Rhein-Jura möchte Sie dabei unterstützen, aus Ihrer Depression wieder zurück in ein lebenswertes Leben zu finden

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Depressionen heilen leider nicht von selbst

Willkommen in der Oberberg Fach- und Tagesklinik Rhein Jura für Stressmedizin, Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie. Wir behandeln depressive Störungen erfolgreich und nachhaltig.

Depressionen? – Handeln Sie am Besten sofort!

Gerade die Entscheidung für eine stationäre Therapie fällt nicht immer leicht. Für den Verlauf jeder depressiven Störung ist es jedoch entscheidend, dass sie so schnell wie möglich erkannt, analysiert und individuell und intensiv therapiert wird, sobald sich bereits die ersten ernsten Symptome dieser Krankheit zeigen.

Mit Menschlichkeit, Verbundenheit und Evidenz für neuen Lebensmut

Menschliche Verbundenheit und medizinische Evidenz prägen unsere Unternehmenskultur. Alle unsere Mitarbeiter fühlen sich zu Kollegialität und Transparenz verpflichtet. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich ein faires und vertrauensvolle Arbeitsklima positiv auf die Beziehung zu unseren Patienten auswirkt.

Patient wurde erfolgreich in der Rhein-Jura Klinik behandelt

Mit meinen Depressionen stand ich jahrelang vor einer Tür, die verschlossen war. Dann habe ich mich sozusagen mit letzter Kraft zu einer stationären Therapie entschlossen. Heute weiß ich: Damit habe ich viel zu lange gewartet. Aber jetzt kann ich wieder nach vorne schauen. Ich kann allen Betroffenen daher nur raten: Macht nicht denselben Fehler wie ich, sondern holt euch so schnell wie möglich Hilfe! Martin H.
Ehemaliger Patient der Rhein-Jura Klinik

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Remission, Recovery und Resilienz – unsere Therapieziele bei Depressionen sind realistisch

In einer erstklassigen Atmosphäre finden Sie gemeinsam mit Ihrem persönlichen Therapeuten-Team Ihren Weg zurück in ein lebenswertes Leben.

1. Die Remission vermindert die Symptome Ihrer depressiven Störung und stellt Ihr seelisches Gleichgewicht wieder her

2. Die Recovery sieht Ihre Rückkehr in Ihren normalen Alltag vor, den Sie mental gesund und so selbstbestimmt wie möglich gestalten

3. Ihre gestärkte Resilienz ermöglicht es Ihnen, auftretende Krisen, Stress, traumatische Erlebnisse, aber auch körperliche Erkrankungen in Zukunft psychisch besser zu verarbeiten

Für eine Depression gibt es keinen Schuldigen

Es ist hilfreich, wenn Sie als Betroffener die Diagnose akzeptieren und Ihre Depression als ganz „normale“ Erkrankung werten können. Wichtig ist auch zu verinnerlichen, dass Sie keine Schuldgefühle wegen Ihres Leidens hegen sollten – am allerwenigsten gegen sich selbst.

Bei uns finden chronisch depressive Menschen Hilfe

Wir sind auf individuelle, intensive und innovative Behandlungskonzepte aller bekannten Depressionsformen nach ICD-10 („International Classification of Diseases“) spezialisiert. Innerhalb unseres umfassenden Therapieangebots nutzen wir auch die CBASP-Therapie – das einzige Psychotherapieprogramm weltweit, das speziell für die Behandlung der chronischen Depression entwickelt wurde. Nach neuesten klinischen Studien gibt dieses Behandlungsverfahren den Betroffenen berechtigte Hoffnung auf eine spürbare Verbesserung ihrer Lebenssituation.

 

Die möglichen Ursachen einer Depression

Wer schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat, kann ansatzweise nachempfinden, wie eine Depression sich anfühlt. Doch trauernde Menschen können zwischendurch auch wieder lachen und Freude empfinden, ihre Niedergeschlagenheit nimmt mit der Zeit ab. Bei einer Depression ist dies nicht der Fall. Wenn jedoch Risikofaktoren vorhanden sind, kann sich auch aus einer tiefen Trauer eine Depression entwickeln.

Depressionen? Warum gerade ich? Depressionen? Warum gerade ich?

Depressionen? Warum gerade ich?

Jede Depression verläuft anders. Meistens gibt es auch nicht „die eine Ursache“ für eine Depression, sondern gleich mehrere Faktoren, die diese Erkrankung auslösen können:

• genetische Veranlagung

• bestimmte Persönlichkeitszüge

• anhaltender Stress, Burnout (unbehandelt)

• traumatische Erfahrungen (z. B. Opfer einer kriminellen Handlung)

• persönliche Verlusterlebnisse (Tod, Scheidung, Trennung)

• Phasen biologischer und psychosozialer Änderungen, z.B. der Hormonumstellung, insbesondere bei Frauen nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren

Auch ein kranker Körper kann eine Depression auslösen

Chronisch körperlich kranke Menschen tragen im Vergleich zu gesunden Menschen leider ein etwa doppelt so hohes Risiko, zusätzlich an einer Depression zu erkranken. Die neurobiologische Forschung geht davon aus, dass die Resilienz – unsere innere Widerstandskraft – enormen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von Erkrankungen besitzt und z.B. bei anhaltenden körperlichen Erkrankungen zunehmend geschwächt wird.

Als häufigste somatische Risikofaktoren für eine depressive Erkrankung gelten

• Schlafstörungen jeder Art

• Schilddrüsenfunktionsstörungen und andere endokrine Störungen (Hormonstörungen)

• schwere, chronische und unheilbare Krankheiten (z.B. Niereninsuffienz, Krebserkrankungen, neurologische Erkrankungen)

• akute körperliche Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt und Schlaganfall

• Diabetes mellitus

• Demenzerkrankungen

Dr. Sonja Wahl - Leitende Psychologin und Psychotherapeutin in der Rhein-Jura Klinik

Es gibt definitiv genetische Veranlagungen für depressive Störungen. Ihren Anteil schätzen wir auf bis zu 50 Prozent. Hinzu kommen weitere Belastungsfaktoren, die wir im Laufe unseres Lebens erwerben – von früher Kindheit an. Aber auch unsere heutige Lebens- und Arbeitsweise beeinflusst die Entstehung oder zumindest das Auftreten von Depressionen. Gerade bei einer vorhandenen Veranlagung können Depressionen zum Beispiel durch Stress-Situationen ohne entsprechende Ausgleichsmöglichkeiten ausgelöst werden. Dr. Sonja Wahl
Leitende Psychologin und Psychotherapeutin, Rhein-Jura Klinik

Die klassischen Hauptsymptome einer Depression

Wenn Ihre Stimmung über einen etwas längeren Zeitraum gedrückt ist, muss es sich nicht gleich um eine Depression handeln. Aber die Grenzen zu dieser Erkrankung sind fließend.

Bei leichten oder mittelgradigen Depressionen sind in der Regel mindestens zwei dieser Hauptsymptome vorhanden, bei schweren Depressionen häufig alle vier.

Überprüfen Sie sich daher bitte auf diese Symptome:

  1. Haben Sie konstante Phasen von tiefer Niedergeschlagenheit, die durchschnittlich zwei Wochen anhalten?
  2. Spüren Sie eine innere Leere? Haben Sie nur noch wenig oder kaum Interesse an sozialen Kontakten, an Ihrer Arbeit und Ihren Hobbys?
  3. Wenn Ihnen nahestehende Menschen versuchen, Sie aufzumuntern – fällt es Ihnen schwer, zuzuhören?
  4. Leiden Sie unter Antriebslosigkeit, sind Sie ständig müde?

Typische Zusatzsymptome von Depression

Depressive Patienten klagen gewöhnlich über mindestens zwei dieser Symptome (nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO):

• undefinierbare Schuldgefühle, Selbstzweifel und Selbstvorwürfe
• Unruhe, starke Nervosität, innere Erregtheit
• Schlafstörungen wie Ein- und Durchschlafstörungen, frühmorgendliches Erwachen
• erhöhter Alkohol- und Tabakkonsum
• erhöhte Reizbarkeit, Aggressionen (vor allem bei Männern)
• Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
• Verlust des sexuellen Verlangens
• Hilf- und Hoffnungslosigkeit bis hin zu lebensmüden Gedanken
• Vegetativ-körperliche Symptome, z.B. Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme 

Depressionen können körperliche Krankheiten auslösen

Depressionen können sich auch nahezu ausschließlich hinter körperlichen Beschwerden verbergen, die keine erkennbare organische Ursache haben. Dann treten „somatische“ Symptome auf:

• Herz-Kreislauf-Beschwerden
• Kopf- und Rückenschmerzen
• Magen- und Darmprobleme
• Appetitlosigkeit oder auch Heißhunger-Attacken

Wenn Ihr Arzt keine organische Ursache Ihrer körperlichen Beschwerden diagnostizieren kann, sollten Sie ihn auf die Möglichkeit einer „somatisierten Depression“ oder einer „Somatisierungsstörung“ ansprechen.

Patienten werden mit individueller Therapie behandelt Patienten werden mit individueller Therapie behandelt

Depressionen kommen leider selten allein

Da Depressionen häufig gemeinsam mit anderen seelischen Erkrankungen gleichzeitig auftreten, kann jede Therapie nur dann erfolgreich sein, wenn mögliche psychiatrische Begleiterkrankungen ebenfalls berücksichtigt werden, wie

• Angst- oder Panikstörungen
• bipolare Störungen
• Abhängigkeitserkrankungen
• Ess-Störungen
• Persönlichkeitsstörungen
• Demenzerkrankungen

Depressionen können auch körperliche Beschwerden auslösen, wie undefinierbare Schmerzen, Atemnot, Beklemmungen und Druckgefühl in der Brust. Daher ist es wichtig, dass vor jeder Therapie auch genaue neurologische und internistische Untersuchungen erfolgen.

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Psychopharmaka können eine Therapie gegen Depressionen sehr gut unterstützen

Viele depressive Menschen haben Probleme mit der Einnahme von Psychopharmaka, vielleicht weil sie schon einmal keine guten Erfahrungen damit gemacht haben. Deshalb sind alle unseren biologischen Therapieverfahren evidenzbasiert und orientieren sich immer streng an einer antidepressiven Wirkung bei gleichzeitiger Vermeidung von unerwünschten Wirkungen („Nebenwirkungen“). Dazu zählen:

  • Psychopharmakologische Behandlung 
  • Wach- und Lichttherapien, vor allem in dunklen Jahreszeiten
  • physikalische Stimulationsverfahren 
  • Ergo- und Musiktherapie, Kreativ- und Körpertherapie, Achtsamkeitstherapie

Zudem bieten wir unseren Patienten individuelle Sport- und Bewegungstherapien an.

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Eine stationäre Therapie bedeutet auch Erholung, Entspannung und Genuss

Neben unseren effizienten Therapieverfahren profitieren die Patienten der Rhein-Jura Klinik von den Annehmlichkeiten einer privaten Fachklinik. Dazu zählen das gehobene Ambiente, die Ausstattung der Zimmer, die vorzügliche Küche sowie das attraktive und erholsame Freizeitangebot (u.a. ein hauseigenes Schwimmbad) in einer reizvollen Umgebung.

 

Warum Nachsorge für den Therapieverlauf so wichtig ist

Menschliche Verbundenheit gilt besonders für die sensible Zeit der Nachsorge, in der unsere Patienten im Alltag wieder auf Menschen und Situationen „richtig“ reagieren sollten, aber manchmal auch Rückschläge verkraften müssen, ohne dabei in ihr überwundenes Rollenmuster zurückzufallen. Deshalb können alle Patienten der Rhein-Jura Klinik das überregionale Netzwerk der Oberberg City-Center, zahlreiche Korrespondenztherapeuten und die Oberberg Selbsthilfegruppen zur ambulanten Nachsorge nutzen.

Wir sind 24 Stunden am Tag für Sie da

Das evidenzbasierte Behandlungsangebot unserer Rhein-Jura Klinik umfasst neben den besonderen Therapieschwerpunkten für chronische Depression und der Behandlung junger Erwachsener alle depressiven Krankheitsformen, das Burnout-Syndrom, Abhängigkeitserkrankungen, Angststörungen und posttraumatische Belastungsstörungen. In dringenden Fällen ist selbstverständlich eine Akutaufnahme möglich.

 

Sie werden gesund. Wir erledigen den Papierkram

Gerne klären wir die Kostenübernahme und erledigen die gesamte Administration. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Kosten einer stationären Therapie übrigens auch von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden (Kostenerstattung). Für Betroffene, deren Partner und Angehörige sind wir 24 Stunden telefonisch und online erreichbar. Unser Aufnahmeteam erreichen Sie unter der Durchwahl +49 (0)7761 5600 830. Sie können auch unser Kontaktformular nutzen. Wir antworten in der Regel innerhalb weniger Stunden.

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Mit einer Depression sind Sie nicht allein

Etwa 4,1 Millionen Menschen in Deutschland leiden akut an einer Depression. Das entspricht 5,2 Prozent der Bevölkerung. Pro Jahr erkranken rund 1 bis 2 Personen von 100 neu an einer Depression. Sie sind also nicht allein.

 

Volkskrankheit Depression

Depressionen bilden heute die Ursache für rund 5 Prozent aller krankheitsbedingten Fehltage. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bezeichnet die Depression deshalb seit längerem als „Volkskrankheit“. Obwohl das gesellschaftliche Bewusstsein für Depressionen schon seit einigen Jahren kontinuierlich zunimmt, werden die Symptome und Folgen dieser ernsthaften psychischen Erkrankung jedoch nach wie vor unterschätzt.

 

Handeln Sie bitte rechtzeitig!

Denken Sie bitte immer daran: Aus einer unbehandelten seelischen Störung kann leicht eine psychische Erkrankung mit ernsthaften Beschwerden entstehen, unter der Sie (und Ihre Angehörigen) dann vielleicht Ihr ganzes Leben lang leiden.  Daher muss es weder Ihnen noch ihrem persönlichen Umfeld unangenehm sein, wenn Sie therapeutische Unterstützung zur Krisenbewältigung in Anspruch nehmen.

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